June on AIR

The on AIR Tour Stations

Adobe kommt mit der on AIR Tour hierher nach München. Was liegt da näher, als einen Tag lang die Macher von Flex und AIR kennenzulernen und hands on mit ihnen an AIR-Programmen zu stricken. Die Event-Beschreibung klingt wie eine LAN-Party für Coder. 😉

Ich werde mir jedenfalls die Gelegenheit nicht entgehen lassen und freue mich schon auf jede Menge nette Leute.

Open Screen Project

Adobe hat heute das Open Screen Project gestartet. Das Ziel dieser Initiative ist es, Flash und AIR auf vielen verschiedenen Geräten als Standardsoftware zu etablieren. Bisher mangelt es insbesondere bei Embedded Devices und anderen Mobilgeräten häufig an der Unterstützung für Adobes Playersoftware. Eine der Ursachen dafür war Adobes Lizenzpolitik, die für den Einsatz des Flashplayers auf Mobilgeräten Lizengebühren von den Herstellern vorsah. Ab der kommenden Playerversion soll das der Vergangenheit angehören.

Weiterhin sollen Beschränkungen aufgehoben werden, die bisher für die Verwendung des SWF und FLV Formats galten. Prinzipiell wäre es somit möglich, mit Kenntnis der Spezifikationen einen 100% kompatiblen Alternativ-Player zu entwickeln. Ich denke, das ist eine gute Nachricht für Gnash!

Die Freigabe von APIs und der Protokolle Flash Cast und AMF sind weiterer Bestandteil des Projekts.

Ich mutmaße mal, daß Apple bald einen Flashplayer auf dem iPhone haben wird. Denn ich nehme an, daß die ganze Argumentation um zu hohen Ressourcenverbrauch schlichtweg vorgeschoben war, um einer Lizenzzahlung für die Playersoftware zu entgehen.

UPDATE (2.5.2008)
Gerade habe ich in der New York Times die Bestätigung für meine Vermutung gelesen. Apple hat Interna für die Portierung des Flash-Players an das iPhone herausgerückt und Adobe bastelt bereits an einer Umsetzung.

Flex 3.0 und AIR 1.0 sind fertig

Angekündigt für März ist Adobes Flex 3.0 SDK sowie AIR 1.0 Runtime nun fertig und stehen zum Download bereit. Ebenso ist auch der dazu passende Flex Builder erschienen und kann in zwei Versionen (Standard / Professional) erworben werden. Die Preise liegen mit 213,- bzw. 594,- EUR im Rahmen des Erwarteten – und Adobe-unüblich umgerechnet kaum höher, als die aktuellen Dollar-Preise in den USA. 😉 Warum allerdings in Deutschland ein Download im Gegensatz zum klassischen Versandpaket ca. 10,- EUR teurer ausfällt, bleibt ein Rätsel.

Gegenüber der günstigeren Standard Edition bekommt man im Professional Paket den Profiler sowie das (früher extra zu erwerbende) Charting-Modul dazu.